Tag X

‘Die Unendlichkeit der Gedanken kann schrecklich sein, aber auch positiv wenn man sie in die richtige Richtung lenkt.’

Wow, das Wochenende bei meinen Eltern vor das ich mich so schlimm gedrueckt hatte, hat sich als das Wochenende entwickelt, dass mir das Leben geaendert hat.
Okay, es ist nicht genau das Wochenende an sich. Oder meine Eltern. Es ist die Begegnung mit meiner Jugendfreundin.

Sie ist eine Person, die gerne Biografien liest. &’nd da hat sie mir ueber Schicksale erzaehlt, die mich total beruehrt hatten &’nd wahrscheinlich es in mir Unbewusst ein Gefuehl ausgeloest hat, dass ich wirklich wirklich wirklich endlich mal aus meinem Leben was tun sollte. Wenn ich wirklich eine starke Persoenlichkeit bin auch wirklich viel erreichen kann. &’nd es in einer Geschichte den Tag gab, wo die Person sich entschlossen hat ihr Leben zu aendern.

&’nd ich habe wirklich das Gefuehl, dass der Tag gestern bei mir war. Ich bin noch sehr unsicher bei allem, weil ich genau weiss, wie ich so drauf bin. Ein Tag voller Euphorie &’nd am naechsten schon wieder total lustlos. Ich hoffe, dass es mal nichts von beidem ist, sondern mal wirklich das was ich moechte. Ein Ziel an dem ich wirklich arbeiten moechte. Ein Ziel wo ich endlich mal ein wenig Durchhaltevermoegen aufbauen kann. Das Ziel mein Leben vorwaerts zu bewegen.

Ich packte endlich meinen TherapieZeichenBlog aus, fuellte endlich die Details, die ich schon so lange gefuellt haben wollte; mir fielen ploetzlich einfach zu gute Sprueche ein (ich weiss gut ist definierbar). Ich schrieb los &’nd die Ideen hoerten nicht auf durch meinen Kopf zu schlummern. Ich fing endlich an mich mit dem ‘Zeit zu Leben Coachingprogram’ an. Letztendlich habe ich endlich wieder Waesche gewaschen. Ploetzlich habe ich mich fuer ein Fernstudium angemeldet. &’nd bin auch auf Jobsuche gegangen. Es war wahrscheinlich der erfolgreichster Tag seit langem :) .

Ich habe mich auf entschlossen auf youtube anzufangen ueber dieses Thema zu sprechen. Dadurch versuche ich eine groeßere Masse anzusprechen. Ich moechte mehr Menschen helfen &’nd fuer mehr Menschen da sein. Es ist echt das was ich machen will. In meinen Worten ‘Sinn des Lebens’. Oder vielleicht besser der jetzige Sinn.

Eigentlich wollte ich es gar nicht so groß verbreiten. Aber ich habe es jetzt versucht &’nd kann es mir wirklich vorstellen. Auch wenn ich nie der Fan davon war mein Gesicht zu sehen oder meine Stimme zu hoeren. Es ist gar nicht soooo schlimm. &’nd ich denke, dass ich mich sowieso irgendwann daran gewoehnen werde :) . Vielleicht kommt es mir nicht so schlimm rueber, weil ich weiss, dass ich es fuer was Gutes tue. Letztendlich ist es auch egal.

Also ich muss sagen dass es sich dieses Mal alles bisschen anders anfuehlt. Es fuehlt sich nicht so wie eine Euphorie an. Es ist eher so ein bodenstaendiges, beruhigendes Gefuehl. Ich hoffe, dass es was Gutes heißt :) .

Eigentlich bin ich totmuede, aber ich konnte einfach nicht schlafen bevor ich das hier verfasst habe. Also, ich werde vielleicht genauer ueber die Stories berichten, die mich so beruehrt haben, aber fuer heute ist Schluss. Gute(n) Nacht(Morgen).

Broken people, broken thoughts.

Also ich habe vorhin einen richtig guten Blogeintrag gelesen. Er war nicht gut weil er Sachen beinhaltete die wir nicht schon laengst wuessten, sondern weil er genau das ausgesprochen hat, was wir eigentlich schon wissen, aber viele es in ihren Depressionen ‘vergessen’.
Ich wuerde den jetzt gerne verlinken, aber mit dem Handy geht’s jetzt leider nicht. Wenn ich es nicht vergessen sollte mache ich es dann noch nachtraeglich. Auf jeden Fall zaehlt der Verfasser Gruende auf, wieso man sich nicht umbringen sollte. Wie zB. die Frage ob wir es wirklich unseren Mitmenschen, Freunden &’nd Familien antun wollen. Sie werden tagelang noch um uns weinen. Sie werden uns vermissen. Sie werden sich schuldig fuehlen, weil sie sich gewuenscht haetten, was dagegen tun zu koennen.
Ich weiss, dass es vielen nicht leicht faellt es mir zu glauben, aber ich bin der festen Ueberzeugung, dass jeder mindestens eine Person hat, die sich so fuehlen wuerde. Wenn ich jetzt daran denken muesste, dass eine wichtige Person in meinem Leben sich das Leben nehmen wuerde… Das tut schon weh.

Wir sind alle mal einsam. Wir hatten alle mal einen schlechten Tag oder Phase. Wir waren schon alle mal verzweifelt. Manchmal fuehlt man sich so als gaebe es keinen Ausweg. Manchmal fuehlt man sich schwach. Aber wie man so schoen sagt: ‘Nach dem kommt die Sonne.’ Oder wie auch genau der Spruch lauten sollte. Es wird alles besser. Auch wenn es sich oft nicht so anfuehlt.

Es gibt immer jemanden, der uns verstehen kann &’nd fuer uns da ist.

Hey, gebt nicht auf. Ich versuche es inzwischen auch mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Es ist nie einfach. Ich bin fuer euch da, wenn ihr mich braucht. Denn ich liebe meine Freunde &’nd meine Leser.

Der Eintrag ist echt ein wenig schnulzig geworden, aber ich meine es so auch so.

Was toll waere, wenn ihr mir Vorschlaege machen wuerdet ueber was ich schreiben sollte. Manchmal habe auch ich keine Ideen &’nd ich weiss auch nicht so genau fuer welche Themen ihr euch interessiert. Je mehr Vorschlaege bei mir ankommen, desto mehr wuerde ich auch schreiben :) .
Hiermit beende ich diesem kurzen Beitrag &’nd versuche zu schlafen.

Schwarz oder weiß?

„Ich brauche die anderen Menschen so sehr, aber ich kann sie und mich selbst oft nicht ertragen. Manchmal weiß ich gar nicht, was ich empfinde.“

Heute will ich was ueber meine zwischenmenschlichen Beziehungen schreiben. Oder auch im Allgemeinem. Ihr wisst ya wie ich schreibe. Ich fange einfach an &’nd schaue wie sich alles entwickelt.

Es ist mir immer schon eingefallen, dass es mir einfach nie leicht fiel meine Mitmenschen zu ‘ertragen’; nein, nicht weil sie nicht dem entsprechen was ich erwarte, sondern, weil ich dieses dumme ‘Schwarz-weiß-denken’ habe. Meine Meinung ueber eine Person kann sich sehr schnell auf die andere Seite kippen oder auch andersrum. Man koennte schon fast behaupten, dann man bei mir nicht wuesste wo man eigentlich steht. So ‘streng’ ist es auch nicht. Ich kaempfe gegen dieses Denken &’nd versuche wirklich mein Gehirn einzuschalten &’nd mir zu sagen, dass es nur wieder meine Phase ist &’nd ich die Person eigentlich mag &’nd versuche mich dann auf die guten Seiten zu fokussieren. Es ist nicht sehr einfach, aber der Versuch lohnt sich, da es um die Menschen geht, die ich liebe.

Wie ich darauf komme dieses Thema anzusprechen?

Es ist bestimmt schon ein Monat her, dass mein bester Kumpel sich fuer eine laengere Zeit von mir verabschiedet hat &’nd natuerlich auch mit einer Nachricht. Diese hat mich sehr verletzt, da er die Wahrheit ausgesprochen hat, die ich schon die ganze Zeit in meiner Brust mit mir rumgetragen hatte. In dieser Nachricht hat er mir mit einem nicht boesegemeintem Ton vorgeworfen/aufgezaehlt, dass ich nie die Freundin war, von der man behaupten konnte, dass sie immer fuer einen da ist &’nd das sich unsere Freundschaft nie weiterentwickelt hat. &’nd man es zwar auf meine Persoenlichkeitsstoerung schieben koennte, aber er eher denkt, dass es an der Wichtigkeit einer Person liegt, wie ich mich verhalte. Wenn ich es ganz direkt mit meinen eigenen Woertern ausdruecken wuerde, dann wuerde es heissen; dass er mir nicht wichtig genug war um es zu versuchen.

Okay, bestimmt habt ihr jetzt die Haelfte nicht verstanden. Ich habe mich einfach daneben benommen. Obwohl ich eigentlich wusste, dass er bald fuer sehr lange weg sein wird, habe ich nicht versucht mit ihm viel Zeit zu verbringen. Natuerlich habe ich in der Arbeit blau gemacht um auf seine Abschiedsfeier dabei zu sein. Aber als er ein paar Mal in der Stadt war wo ich wohne, hatte ich einfach keine Lust ihn zu sehen. &’nd das meinte ich mit der schwarzen Seite. Ich liebe den Jungen abgoettisch, ich weinte, als ich darueber geredet hatte, wie viel er mir eigentlich bedeutet &’nd ihm erzaehlte, dass er immer der Einzige war, bei dem ich so sein konnte, wie ich bin. &’nd es sich immer so anfuehlte, als haette ich Urlaub; ich hatte einfach keine Sorgen, wenn ich bei ihm war. Es gab einfach keinen besseren Ort als bei ihm. Deswegen konnte ich es mir nie erklaeren, wieso es ab &’nd an einfach Zeitraeume gab, wo ich ihn einfach nicht ertragen konnte. Wo ich ihn einfach nicht sehen wollte. Leider weiss ich nicht woran es liegt. Ob ich einfach ein undankbarer schlechter Mensch bin oder Borderline mir wieder ueber den Kopf gestiegen ist.

&’nd so erging es mir nicht nur bei ihm. Auch bei vielen anderen Menschen in meiner Umgebung. Es gab Tage, da musste ich nur an die Person denken &’nd es konnte meine Laune so schlimm runterziehen. Meistens bin ich dann sehr zickig &’nd recht gereizt. Dann moechte ich die Person wirklich nicht sehen. Außer es ist wirklich was schlimmes passiert.

Ich idealisiere Menschen &’nd werte sie dann auch ab. (An einem Tag, kann er meine Welt sein, am naechsten bete ich ihm nicht ueber den Weg zu laufen.) Nach dem gesunden Menschenverstand weiss ich, dass ein Mensch positive &’nd negative Eigenschaften hat.

Es ist so verdammt schwer euch zu erklaeren, weil ich auch teilweise nicht weiss, ob ihr mich ueberhaupt ansatzweise versteht. (Einer der haeufigeren Fragen die ich mir stelle, ist die ob andere Menschen merken, dass ich ‘anders’/'komisch’ bin, aber das ist jetzt nicht das Thema.)

Mir ist gerade ein gutes Beispiel eingefallen: Ein Donut; seine positive Eigenschaft: schmeckt super toll; negativ: zu viel Zucker, Kalorien. Version A: ‘Wow Donut, es gibt nichts besseres, muss ich jetzt unbedingt essen. Kalorien? Egal.’ Version B: ‘Donut sowas ungesundes, wie kann man sowas nur essen?’ An sich sind beide Versionen Fakten; das etwas andere/uebertriebene ist, dass ich es staerker empfinde. Wenn ich fuer Version A bin kann alles Moegliche passieren, ich wuerde ihn trotzdem essen. &’nd bei B genauso. Ich weiß jetzt nicht ob der Versuch einer Erklaerung zu kompliziert geworden ist, aber es geht nicht um den Donut. Uebertraegt dieses Beispiel an Menschen. An einem Tag denke ich A &’nd an dem anderem B. Sieht ihr das Problem dabei? Ich wuerde nicht denken B ist schon doof, aber fuer A ist es doch Wert. Also entweder oder. Natuerlich versuche ich dann dieses ‘KompromissDenken’, aber letztendlich kann ich oefters nichts an der Stimmung oder Gefuehlen aendern. Wenn sie kippen sind sie einfach zu stark.

So wie ich nicht konstant ueber mich Aussagen treffen kann, kann ich auch nicht konstant meine Kontakte pflegen. Wenn ich in der SchwarzPhase bin; so nenne ich es mal einfach; bin ich ein Egoist, der nicht an sein Handy geht. &’nd hofft, dass die andere Person eine Nachricht hinterlaesst wenn es wirklich wichtig sein sollte.

Deshalb koennte ich fast behaupten, dass ich introvertiert &’nd extrovertiert sein kann. Es kommt bei mir einfach nur auf meine Stimmung an. Einmal koennte ich die Welt umarmen; koennte keine Sekunde alleine zuhause ertragen; beim anderem Mal koennten alle Menschen mich mal *hust*. Da koennte ich tagelang mit mir Zeit verbringen &’nd waere uebergluecklich wenn keiner da ist. Ya, es ist sowas aehnliches wie Privatsphaere, bei mir ist alles nur ein wenig uebertriebener. Egal ob zeitlich oder gefuehlsmaessig. Ich merke manchmal sogar sehr stark, wie die Stimmung eine Seite annimmt.

Was ich als mein persoenliches Problem dabei sehe ist der, dass ich mich sehr oft dann auch als unzuverlaessig oder schlechten Menschen sehe &’nd es dann wiederrum viel auf das Selbstwertgefuehlt faellt &’nd ihr kennt den Teufelskreis bestimmt schon. Manchmal fuehle ich mich wie so eine Art Verraeter… &’nd habe das Gefuehl, dass wahrscheinlich nie jemand so richtig behaupten koennte, dass ich ein guter Freund sei. &’nd kein anderer konnte es mir besser verklickern als mein bester Kumpel…

Eigentlich wollte ich noch ueber Naehe-Distanz schreiben, aber es wird doch zu lang. Hebe ich mir fuer den naechsten Beitrag auf.

 

Ein Brief an meine Eltern.

Hey Mama, Hey Papa,

auch wenn ich weiss, dass ihr es nie lesen werdet, auch schon weil ihr kein deutsch versteht. Es ist aber etwas was ich schon immer loswerden wollte. Ein Brief, den ich nie schreiben wollte. Weil ich Abschiede hasse. Jetzt ist es Zeit fuer meinen Neuanfang. Es gibt kein Wegrennen mehr. Bevor ich anfange ueber alles zu schreiben will ich euch sagen, dass ich euch liebe. Egal was passiert ist, ihr seid meine Eltern &’nd bei euch wuerde ich eher sagen zum Teil erzogen wurde.

Ya, ich weiss, dass ich ein ‘Unfallkind’ war, aber ich denke alle Eltern freuen sich, wenn ihr Kind auf die Welt kommt. Ich weiss leider auch nicht ob ich ein glueckliches Kind war. Ihr habt nie was ueber meine Kindheit erzaehlt &’nd Erinnerungen sind leider auch keine haengen geblieben. Ab da, wo ich mich erinnern kann, war ich stets ungluecklich. Komischerweise habe ich sogar nicht recht mitbekommen wann ihr euch getrennt habt. Vielleicht habe ich keine Erinnerungen, weil irgendwas Schlimmes passiert ist, aber da will ich nicht weiter darueber spekulieren, da es eh zu keinem Ergebnis fuehrt.

Mama, seit dem wir nach Deutschland gezogen sind nachdem Oma starb, fing wohl die schrecklichste Zeit in meinem Leben bisjetzt an. Das Zusammenleben mit dir war so unertraeglich. Du warst stehts unzufrieden mit mir, wolltest das ich weniger esse, damit ich abnehmen kann, du hast mir nie meine Ruhephasen gegoennt. Du hast mich Wochenlang allein zuhause gelassen um mit deinem Lover zu sein… Glaubst du ich weiss es nicht? Klar hast du dir immer Luegen ausgedacht, aber ich habe meine Gruende sie dir nicht zu glauben. Ab da lernte ich das Gefuehl von Einsamkeit kennen, dass mich jetzt immer noch verfolgt. Als du herausgefunden hast, dass ich mich geritzt habe, hast du mich ausgelacht &’nd meintest ich solle mich doch umbringen. Das ist wahrscheinlich einer der Gruende wieso ich mich wertlos fuehle. Wieso ich oefters denke, dass es egal sei wenn ich nicht mehr da bin. Da du mich nie gelobt hast wenn ich gute Noten hatte verlierte ich immer mehr Lust am lernen, meine Noten wurden schlechter &’nd ich verfiel so langsam ohne es zu merken tiefer in meine Depressionen rein. Je schlechter es mir ging, desto weniger konnte ich dich ertragen. Du hast mich von irgendwelchen Leuten bestalken lassen, meine Sachen hast du staendig durchsucht &’nd sogar meine Smsen &’nd Anrufe hast du kontroliert. Deine Anwesenheit machte mich immer nur ungluecklicher, bis ich eines Tages meine Sachen packte &’nd von zuhause weggegangen bin. Wochenlang war ich weg &’nd von dir kam kein einziger Anruf. Manchmal wuensche ich mir, dass ich in der Zeit gestorben waere. Damit du im schlechtem Gewissen versinken wuerdest. Nya, es waere wahrscheinlich immer noch so, dass du es als einer der letzten erfahren wuerdest. Es ist auch gut so. Schließlich hatte ich immer das Gefuehl, dass andere Menschen dir wichtiger sind als ich. Das Denken habe ich wohl uebernommen. Andere sind oefters mehr Prioritaet als ich selbst, obwohl ich mich lieber um mich selbst kuemmern sollte.
Materiell hat es mir dagegen nie gemangelt. Was sich nicht gut auf meine Zukunft ausgewirkt hat. Leide an diesen sogenannten ‘LuxusProblemen’.

Jetzt wohne ich bald zwei Jahre nicht mehr bei dir &’nd leider muss ich sagen, dass ich tausendmal gluecklicher bin. Ich vermisse dich nicht. Es sind alles harte Worte von mir, aber eigentlich muesste ich dich dafuer hassen, dass ich so ‘gestoert’ bin, denn ich bin der Meinung, das es wegen dir so ist. Weil du mich immer als ein nutzloses Kind gesehen &’nd mir zu spueren gegeben hast. Immer wenn ich an dich denke spuere ich nur Trauer &’nd Schmerzen. Es macht mich traurig, dass es so ist wie es ist, denoch liebe ich dich, weil du meine Mama bist. Emotional wuerde ich mich nie wieder auf dich einlassen. Ich will kein besseres Verhaeltnis zu dir aufbauen, weil ich weiss, dass du nie Fehler an dir sehen wuerdest &’nd dich deswegen nicht aendern kannst. Ich freue mich, dass du eine andere Tochter geboren hast, denn dadurch fiel es mir leichter zu gehen. Ich hatte immer Sorgen, dass du einsam sein wuerdest wenn ich gehe. Die muss ich nicht mehr haben. Es tut mir Leid, dass ich nie die Tochter war, die du dir gewuenscht hast. &’nd ich werde es wahrscheinlich auch nie sein, weil ich nicht fuer dich lebe; sondern fuer mich.

Lieber Papa,

ich weiss kaum was von dir, aber habe zwei gute Erinnerungen an dich. Ich liebte es immer sehr mein Kopf auf dein Bauch zu legen um zu spueren wie die Bauchdecke hoch &’nd runtergeht. Die andere ist, dass du mir das Lesen auf vietnamesisch beigebracht hast.
Es ist schwierig dir war zu schreiben. Du bist zwar mein Papa aber es kommt mir so vor als waerst du ein fremder fuer mich. Du erzaehlst nie was von dir, wir wissen meistens eh nicht ueber was wir reden sollten. Meistens geht es in den Gespraechen darum, dass ich meine Schule machen soll um eine bessere Zukunft zu haben. Das ist einer der Gruende, wieso ich dich nicht gerne besuche. Weil es einfach nichts zu bereden gibt. Du rufst auch nur zweimal im Jahr an; zu meinem Geburtstag &’nd zu Weihnachten, erwartest aber von mir, dass ich dich oefters anrufe oder dich besuche. Seit fast zwei Jahren wohne ich alleine &’nd du hast mich noch nicht einmal besucht.

Ich bin froh, dass ich immer mehr von anderen Menschen umgeben war als von euch. Denn ihr habt mir mehr Unglueck als Segen gebracht. Ich bin froh, dass ich nicht so bin wie ihr. Auch wenn das alles hier schlecht klingen mag. Ich bin dankbar, dass ich immer genug zum Essen &’nd ein Dach ueber den Kopf hatte. Trotz allem will ich euere Naehe nicht haben. Auch wenn ich weiss, dass ihr gute Menschen seid.

In tiefster Trauer, eure Tochter.

Look up for the stars.

‘Everyone deserves second chances, even you.’

Wer kennt es wohl nicht, dass man in Leben Sachen getan hat, die man nicht gut findet? Oder das Leben hat es nie gut mit einem gemeint? Oder man hat sein Leben in eine Richtung gelenkt, die sich im nachhinein als nicht so gut herausstellte?

Wir sind letztendlich nur Menschen &’nd begehen Fehler. Das Wichtigste ist nicht an den haengen zu bleiben, sondern aus den zu lernen &’nd den Weg nach vorne zu machen. Aber das weisst jeder oder? Da erzaehle ich nichts neues mehr.

Worauf ich hinaus will ist, das ihr euch selbst verzeihen sollt. Es wird alles besser. Wenn ihr auch was dafuer tut. Wie man so schoen sagt: ‘Von nichts kommt nichts.’

Wieso ich auf einmal sowas schreibe? Vielleicht liegt es daran, dass ich mir ein Funken Hoffnung schicken moechte. Es gibt so schlimme Momente in meinem Leben in den ich mein ganzes Dasein hasse. Ich hasse dann einfach alles an mir. Es ist manchmal so schlimm, dass es wehtut. &’nd es sind Schmerzen, die mich laehmen. Bin dann an einer Stelle gefangen &’nd sehe keinen Ausweg mehr. Wie verbannt man Hass? Durch Liebe wuerde ich schaetzen. Wie kann man Liebe zu etwas entwickeln, das man eigentlich hasst? Versteht ihr dass es eine recht komplizierte Lage ist?

Hey, aber ich kaempfe. Fuer mich &’nd meine Zukunft. Auch wenn es wahrscheinlich unmoeglich ist meinen schrecklichen Schwankungen zu entkommen. Man weiss es nicht ob man Borderline bekaempfen kann. Ich weiss nicht ob ich es schaffen koennte. Aber darum geht es eigentlich auch nicht.

Im dem folgenden Beitrag werde ich endlich das schreiben, wovor ich mich schon Ewigkeiten gedrueckt habe. Ich will mir beweisen, dass ich es kann, auch wenn es schwer ist. Hilft es euch Geschichten von anderen zu hoeren oder deprimiert es euch eher nur?

Neuanfaenge…

…koennen so schoen sein.

Es gibt fuer mich kein Schicksal. Es gibt vielleicht Zufaelle, aber am Ende treffen wir die Entscheidungen, die unser ‘Schicksal’ bestimmen.

Ueber dieses Thema schreibe ich nicht nur weil mein bester Kumpel sich auf den Weg gemacht hat um ein neues Leben zu starten, sondern auch weil ich meins komplett aendern will. Vielleicht sollte ich diesen Beitrag dazu nutzen mir selber klarzumachen was ich alles aendern moechte.

Neuanfaenge haben so oft mit Abschieden zu tun &’nd ya; ich hasse sie. Leider komme ich nicht daran vorbei. Wie es dazu kam, dass ich so besessen von der Idee der Veraenderung bin? Es ist ganz einfach. Ich stehe gerade an einem Punkt im Leben; man koennte es vielleicht als Erwachsen sein bezeichnen; es ist ein Punkt, wo die meisten Menschen in meinem Leben ihren Weg gehen. &’nd leider muss ich es auch.

Der Ausloeser von allem war es, als meine Mitbewohnerin zu mir sagte, dass sie &’nd ihr Freund ausziehen sobald sie finanziell stabiler stehen. &’nd als ich ploetzlich merkte, dass ich hier keine/kaum noch Freunde habe. Freunde zu haben war irgendwie mein Leben lang selbstverstaendlich. Es war nie die Frage, da ich sehr offen bin &’nd es mir nie schwer fiel mit anderen Menschen in den Kontakt zu treten. Leider merke ich jetzt, dass es gar nicht mehr so leicht ist Freunde zu finden oder ueberhaupt Freundschaften aufzubauen. Weil wir immer mehr arbeiten oder die Freunde haben schon einen festen Partner mit dem sie auch wohnen etc.
Auf einmal verfiel ich dem Arbeiten &’nd schaffte es nicht mehr meine Freunde zu sehen. Ploetzlich sah ich nur noch meine Arbeitskollegen oder die Menschen in meiner Stammdisko ( wo ich irgendwie jetzt auch arbeite… Das ist aber jetzt nicht rellevant.). So versuche ich mir gerade neue Freundschaften aufzubauen &’nd es laeuft recht verzweifelt, aber ich darf mich einfach nicht runterkriegen lassen.

Als naechstes will ich einen richtigen Job haben. Oder vielleicht auch mehrere. Ich hoffe nicht, dass ich wieder zu viel arbeite. Das ist aber auch so eine Baustelle. Dazu vielleicht mal ein anderes Mal mehr dazu.

Der erster Schritt zu allem ist es auf jeden Fall das Chaos in meinem Zimmer zu beseitigen. A la ‘Simplify your life’. Ich glaube echt daran, dass es was bringt. Ich persoenlich komme einfach nicht weiter wenn ich aufwache &’nd mein Zimmer sehe. Ich schaeme mich auch. &’nd die ganze Zeit schwirren nur die Gedanken rum aufraeumen zu muessen. Es ist einfach schrecklich. Vorallem faengt jeder Tag schon schlecht an, wenn man aufwacht &’nd gleich daran denken muss.

Hiermit hoere ich auf meine eigene Anleitung &’nd beende vorerst die Liste. Schließlich will ich Schritt fuer Schritt gehen &’nd mir nicht viel zu viel vornehmen. Diese drei Baustellen sind denke ich ausreichend fuer die naechste Zeit. Schwierig genug sind sie.

Es ist an der Zeit, dass ich aufhoere trotzig zu sein &’nd mich endlich weiterentwickle. Die Vergangenheit war nicht immer gut, Liebe von meinen Eltern werde ich wohl auch nimmer kriegen. Das Spiel ist aus. Es bringt nichts mehr trotzig zu sein &’nd drauf zu warten bis jemand kommt um sich um mich zu kuemmern. Weil es keiner tun wird. Weil wir letztendlich auf uns selbst gestellt sind. &’nd ich keine Lust mehr habe mich immer nur zu bemitleiden &’nd mir selbst wehzutun, weil ich immer auf einen Erloeser wartete. Auf jemanden, der wohl nicht kommen wird.

Es klingt ein wenig traurig wie ich die letzten Zeilen schrieb. Es ist der Abschied, der die so traurig scheinen laesst. Jedoch ist es mein Neuanfang &’nd es gibt keinen Grund fuer mich traurig zu sein.

Routine – Selbstwertgefuehl

Wiedermal habe ich es geschafft, dass mein Schlafrhythmus aus dem Gleichgewicht geraet. Bin vorhin eigentlich schon Recht frueh schlafen gegangen, bin aber dummerweise wegen meiner vollen Blase aufgewacht &’nd seitdem bin ich wach. Es hatte irgendwie was gutes frueher &’nd regelmaessig schlafen zu gehen. Ich vermisste zwar meine langen Naechte, aber fuehlte mich ein wenig ‘normaler’ &’nd das gab mir doch eine gewisse Zufriedenheit. Jetzt lohnt es sich gar nicht mehr zu schlafen, da ich in zwei &’nd halb Stunden aufstehen werde. Juhuu.

Eigentlich hatte ich gar nicht vor darueber zu schreiben, aber da es jemanden, den ich kenne auf betrifft &’nd ich inzwischen weiss, dass er meinen Blog liest, werde ich jetzt so eine Art ‘Anleitung’ verfassen, wie man sein Selbstwertgefuehl moeglicherweise steigern koennte. Jeder ist da sehr individuell &’nd bei jedem wirkt was anderes. Aber ich versuche so viel wie moeglich hier zu erwaehnen &’nd wenn ihr Anregungen habt, dann bitte ich euch mir zu helfen.

Selbstwertgefuehl ist der Schluessel zu vielem. Denn wenn man selber mit sich zufrieden ist, hat man das Gefuehl, dass das Leben doch nicht so trostlos ist, da die innere Leere einen nicht ueberwaeltigen kann &’nd das Gefuehl von chronischer Einsamkeit einem nicht durch den Kopf steigt. Da ich es nicht unbedingt habe, auch wenn man es mir vielleicht nicht anmerkt, bin ich die ganze Zeit auf der Suche nach einer Person, die immer fuer mich da ist. Doch leider kann man nur selber immer fuer sich da sein. Kein anderer. Andere Menschen suchen eine Beziehung. Inzwischen weiss ich genau, dass es keine Loesung ist, da es keinen Sinn hat sich in eine zu stuerzen, wenn man sich nicht mal selber lieben kann.

Die Punkte, von den ich denke, die das Selbstwertgefuehl steigern koennten. Es sind die Erfolgserlebnisse, die uns gluecklich machen &’nd uns den Ansporn geben weiter unser bestes zu geben.

  • Keine zu hohen Ziele setzen: Wer es tut, befoerdert sich eigentlich nur selbst in den Untergang. Natuerlich sollte man sich foerdern &’nd Ziele haben, aber man sollte sich eher eine Liste von Schritten erstellen, wie man am besten das Ziel erreichen kann. Schritte, die realistisch &’nd machbar sind. Sonst ist man sehr schnell ueberfordert &’nd faengt an an sich zu zweifeln &’nd das ist kontraproduktiv. Man hinterfraegt sich selbst &’nd seine Faehigkeiten. Kein Wunder oder? Wenn man sich etwas vornimmt, dass einfach nicht zu meistern ist, dann schafft man es auch dann logischerweise nicht &’nd dann zieht man sich nur runter.
  • Sich ein Hobby suchen: Man sollte sich eine Sache suchen, die man gerne macht, es am besten auch kann &’nd sich dem widmen. Der Alltag ist stressig genug &’nd man sollte etwas haben, wo man sich festhalten kann. In meinem Fall ist das ‘einfachste’ das Schreiben. Dafuer brauche ich nicht vieles &’nd da jetzt alles total Hightech ist, kann ich zum Beispiel auch von ueberall aus von meinem Handy was schreiben. Fuer die, die es eher klassisch moegen, gibt es immer noch die Variante mit Stift &’nd Papier.
  • Gute Organisation: Ein Tag hat leider nur 24 Stunden &’nd da ist eine gute Organisation ein A &’nd O. Wir jammern zwar, dass wir zu wenig Zeit haben aber ueberlegt mal. Viele Stunden vergeuden wir durch ‘nichtstun’. Oder nutzt ihr euren Tag vollkommen aus? Natuerlich sollte man Ruhephasen haben &’nd auch schlafen. Das ist sogar sehr wichtig um dem Burn Out vorzubeugen.
  • Soziale Kontakte: Es ist wichtig seine sozialen Kontakte zu pflegen. Egal ob Freunde, Arbeitskollegen oder Familie. Es sind die Menschen, die einem Selbstwertgefuehl geben koennen. &’nd klar ist es ein waages ‘Geschaeft’, aber wer nicht riskiert kann auch nicht gewinnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Menschen, die keine Freunde oder Familie haben gluecklich sind. Wenn es bei jemandem der Fall sein sollte, dann wuerde ich gerne mehr darueber erfahren.
  • Koerperempfinden: Dazu gehoert gute Ernaehrung, Sport &’nd Hygiene. Ich gehoere zu den Menschen, die Sport einfach nicht moegen, aber auch ich weiss, dass es wichtig ist Sport zu treiben. Auch weil es nicht schoen ist uebergewichtig zu sein, da es in unserer Gesellschaft nicht gut angesehen wird &’nd man sich dann auch dem sozialem Netzwerk ausgrenzt oder meistens auch ausgegrenzt wird. Klar gibt es Menschen, die keinen brauchen. Die beneide ich auch ein wenig. Man sollte seinen Koerper gut behandeln, denn wenn man sich in seinem Koerper wohlfuehlt, steigt auch die Zufriedenheit &’nd dadurch auch das Selbstwertgefuehlt. Natuerlich muss man nicht die besten Klamotten haben oder die schickste Frisur, aber man sollte gepflegt aussehen. Oder wenigstens so, dass es einem gefaellt. Dazu moechte ich kurz erwaehnen, das Rauchen &’nd Alkohol nicht unbedingt gut ist.
  • Ordnung bewahren: Gehoert eigentlich teilweise zur Organisation. Hier meine ich aber eher die Umgebung wo man lebt; die eigene Wohnung, das Zimmer, die Kueche das Bad oder auch der Schreibtisch. Unordnung = Chaos = Stress = Unzufriedenheit.
  • Arbeit/Schule/Studium/Ausbildung: Es haengt mit den Zielen zusammen. Man sollte etwas aus seinem Leben machen. Auch wenn manche harzen als viel besser empfinden. Fuer die, die einfach nicht wissen, was sie machen moechten, empfehle ich sich zu informieren, was es ueberhaupt fuer Moeglichkeiten gibt. Es gibt naemlich so viele. &’nd ich bin mir sicher, dass auch was dabei ist, das euch interessiert. Probiert aus. Oeffnet euren Horizont fuer was Neues. Auch wenn ich weiss, dass es mit vielen Aengsten verbunden ist.
  • Veraenderungen: Hoert nicht auf euch zu entwickeln. Hoert nicht auf zu lernen. Hoert nicht auf an einem Punkt zu stehen. Das macht depri. Schreibt euch Punkte auf, die ihr aendern wollt &’nd tut es auch, wenn es moeglich ist. Beachtet bitte bei allem Punkt eins in dieser Liste. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass Veraenderungen gluecklich machen. Es fuehlt sich anfangs komisch an, aber sobald man sich daran gewoehnt hat, ist man gluecklicher. Tut einfach mal das, was ihr euch nie getraut habt. Auch wenn sie nicht gelingen, koennt ihr im nachhinein stolz sagen, dass ihr es nie fuer moeglich gehalten haettet, dass ihr es ueberhaupt getan habt! Fuer die, die keine Idee haben, kann ich empfehlen die Wohnung/Zimmer komplett umzustellen. Das hat mich jedesmal gluecklich gemacht :D .
  • Regelmaessige Belohnungen: Wenn ihr die unangenehmen Sachen im Leben wiedermal erledigen muesst, dann ist es wichtig sich Belohnungen vorzubereiten. Dann habt ihr immer was worauf ihr euch freuen koennt, nach einem nicht so rosigem Tag. Es gibt viele verschiedene Belohnungen. Beispielsweise beim Lieblingsrestaurant was zu essen, ein Eis beim Lieblingsitaliener, ein heißes Bad im Kerzenlicht mit entspannter Musik, den Lieblingsfilm nochmals ansehen usw. Da sind die Moeglichkeiten unbegrenzt. Ihr muesst euch was Gutes tun, das steigert das Gluecklichsein &’nd die Zufriedenheit. Wenn es euch schwer faellt, koennt ihr auch eure Freunde fragen, ob sie euch helfen koennen.
  • Sex?!: Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, ob es was bringt. In dem Punkt bin ich sehr eigen. Ich koennte mir aber vorstellen, dass es das Selbstwertgefuehl steigern koennte. Bei Maennern ist es so, dass sie jemanden ‘abkriegen’ muessen. Bei Frauen ist es so, dass es nicht schwer ist Sex zu kriegen, sie leider aber dann als eine Schlampe angesehen werden, wenn sie ihr Sexualleben ausleben. Der Kompromiss ist vielleicht wirklich sowas wie ‘Freundschaft Plus’. Wovon ich aber leider nicht so viel halte, weil Gefuehle einfach immer im Weg stehen muessen.
  • Die eigene Person: Man sollte sich mit sich selbst beschaeftigen. Was man mag. Was einen stoert. Was die eigenen Staerken sind. &’nd welche die Schwaechen. Es ist glaube ich der schwierigste Punkt bei allem. Weil es mit viel Unsicherheit, Angst &’nd Verzweiflung verbunden ist. Aber man kann sich nicht bessern, wenn man nicht weiss wer man ist &’nd was man will. Man sollte sich in &’nd auswendig kennen. (So findet man zB. auch am besten den passenden Partner oder die passende Beschaeftigung.) Das kann ich mit Sicherheit behaupten, da ich diesen Punkt schon sehr lange ueberwunden habe. Es aendert trotzdem leider nichts daran, dass es noch andere Punkte gibt an den ich arbeiten muss. Was ich aber damit sagen will, dass es nicht unmoeglich ist. Es ist sehr schwierig, aber machbar.

Jetzt gerade faellt mir echt nichts mehr ein. Wenn, dann ergaenze ich natuerlich &’nd fuehlt euch echt angesprochen mir zu schreiben, ich wuerde mich freuen, wenn ihr es tut.

Zum Schluss moechte ich euch viel Kraft, Motivation &’nd Disziplin mitgeben um eure Ziele zu erreichen. Wir merken oefters nicht wie stark wir sein koennen, bis wir es wirklich tun &’nd es auch schaffen. &’nd ich hoffe, dass ich euch ein wenig helfen konnte.

Die zwei Seiten. Kurz: Borderline.

Do you know that:
The ones wo are the strongest are the most sensitive?
The ones who are the kindest are the most hurt?
The ones who act like they least need love need it most?
The ones who care most about everyone need taken care the most?
And the one who smile the widest are the ones who shed the most tears?

Die meisten Menschen koennen nicht ueber den Tellerrand schauen. Aber da bin ich manchmal nicht besser. Weil ich mitten im Teller Namens Borderline schwimme. Heute versuche ich darueber zu schreiben &’nd hoffe selber vielleicht mehr darueber zu erfahren. Wenn ihr Fakten wollt, liest sie auf Wikipedia, denn es geht mir nicht um die Fakten, sondern darum wie ich mich fuehle.

&’nd oefters habe ich vieles als selbstverstaendlich genommen, ohne zu wissen, dass es Borderline sein koennte. Klar gehoert es zu mir. Aber es ist eine Seite, die mich doch zu was anderem macht, als andere es sind. Dieses Mal meine ich ‘anders’ nicht im positivem Sinne.

Es ist recht schwierig ‘es’ zu beschreiben, wenn man mitten drinnen ist. Aber ich habe zu hoeren bekommen, wie ich bin. Es gibt Phasen wo ich sehr motiviert bin &’nd dann auch sehr an mich glaube. Dann kommen wieder Zweifel. &’nd auf einmal befinde ich mich wieder in irgendeinem Loch. Es ist selten so, dass ich abwaegen kann. Es geht mir meistens nicht ‘normal’. Entweder ich bin motiviert oder empfinde die Welt als waere sie sinnlos.
Ich entwickle mich nicht kontinuierlich wie andere, aber dafuer mit einem kraftvollem Schwung, wenn ich wieder eine DownPhase ueberwunden habe. Vielleicht kann man sowas auch mit Manisch-depressiv vergleichen. Aber in meinem Fall ist es eher nur die Stimmung, die sinkt. Nicht mein ganzes Verhalten.

Einmal empfinde ich eine Person als supertoll &’nd in dem anderem Augenblick doch nicht mehr. Es ist nicht so, dass ich diese Person dann nicht mehr mag. Aber sie frustriert mich. Ich muss dann an all die schrecklichen Eigenschaften denken. Oder die Sachen, die sie versemmelt haben.

Aber ich lernte &’nd arbeitete sehr hart daran Ruhe bewahren zu koennen. Objektiv zu bleiben. Der Koerper ist in Ruhe. Der Kopf denkt objektiv. Aber die Stimmung; das Gefuehl bleibt meistens. Am besten versuche ich es an einem Beispiel.

Hm, nehmen wir an mein Empfinden ist gerade, dass ein Wochende total fuern Arsch ist, ya? Dann versuche ich was dagegen zu machen. Dann erlebe ich etwas ‘Gutes’. Letztendlich war das Wochenende trotzdem schlecht.
Es ist eigentlich voelligst egal was ich tolles dagegen tun wuerde. Das Gefuehl bleibt letztendlich da.

Ich weiss zu viel. Deswegen denke ich zu viel. Das ist meine Falle.

Es ist doch einfach nur deprimierend zu wissen was Ios ist ohne es aendern zu koennen… Aber ich hoffe, dass es eines Tages doch dazu kommt, dass ich meinen Weg mache die Schwankungen zu stabilisieren.

Stichwort: Selbstwertgefuehl. -> Selbstliebe.

&’nd schon dreht sich der Teufelskreis wieder.

Borderline – gestoertes Selbstbild – Einsamkeit

Have courage to take the first step…

…Because ‘the journey of a thousand miles begins with one step.’ ~Lao Tzu

Man will so vieles tun. Man hat so wenig Zeit. Deswegen ist es am besten, endlich mal den ersten Schritt zu machen. Denn es bringt nichts, wenn man nur darueber nachdenkt, wie viel doch zu tun ist. Wenn man nicht anfaengt was zu tun, wird es nicht weniger. Im Gegenteil. Der Druck steigt &’nd der Stress regiert unseren Koerper.

Hiermit moechte ich nicht nur euch, meine Leser motivieren. Nein, es ist vorallem, weil ich mich motivieren moechte. Weil ich endlich weiterkommen moechte. Weil eher tun sollte, als darueber nachzudenken. Weil ich lernen muss, dass ich;mein Leben zu wertvoll ist um es so zu lassen wie es ist. Ich will auf den Tag hinarbeiten, an dem ich in den Spiegel schauen kann &’nd von mir behaupten kann: ‘Ich habe es geschafft; ich bin die Person, die ich schon immer sein wollte…’

Es ist nichts neues, dass wir Menschen Schei** sind &’nd deswegen die Welt nicht besser wird. Jedoch moechte ich fuer mich ein besserer Mensch sein. Ich moechte mich meinen Problemen &’nd Macken stellen. Ich moechte genug Kraft haben um meine Ziele zu erreichen. Ich moechte einmal im Leben zufrieden mit mir sein koennen. Ich moechte zurueckblicken koennen &’nd sagen koennen, dass ich alles richtig gemacht habe. Ich moechte, dass meine Fehler mich zu einem noch besserem Menschen machen. Ich moechte daran glauben koennen, dass ich nicht perfekt sein kann. Aber ‘perfekt’ genug zum gluecklich sein zu koennen.

Es ist Zeit konsequent zu werden. Es ist Zeit endlich Disziplin zu entwickeln. Es ist Zeit noch haerter an mir zu arbeiten. Es ist Zeit Veraenderungen zuzulassen. Es ist Zeit zu wachsen.

Borderline. Ich werde gegen dich kaempfen.

Fuer alle, die nicht wissen was &’nd das ich sowas wie Borderline habe, werde ich in den naechsten Tagen noch ausfuehrlicher darueber schreiben, da ich gemerkt habe, dass es doch mehr mein Leben beeinflusst als ich jemals glauben konnte. Aber fuer heute gehe ich erstmal schlafen.

Superheld zu sein…

…ist eher eine Strafe als ein Segen.

Bestimmt hat jeder von euch mal einen Film ueber einen Superhelden gesehen. Es gibt so viele… Egal ob Spiderman, Superman, Batman oder Ironman. Sie haben eines gemeinsam. Sie beschuetzen die Welt vom Boesem. Meistens auch erfolgreich. Helden ueberwinden jedes Hindernis, besiegen jeden Boesewicht. letztendlich haben die nur die Arschkarte.

Wieso?

Weil sie fuer andere kaempfen; leben. Sie opfern sich, setzen ihre Kraefte ein. Nur damit es den anderen gut geht. Am Ende kriegen sie die Anerkennung. (&’nd in Filmen die heiße Braut)

Der Grund wieso ich dieses Thema anspreche ist, weil mein Spitzname Hero ist. Weil ich immer die Probleme anderer loesen kann. Weil ich immer versuche fuer andere da zu sein.
Es ist schoen Anerkennung dafuer zu bekommen &’nd bewundert zu werden.
Aber manchmal hasse ich es. Diese Rolle zu sein. Ich waere lieber an der Stelle dessen Leute die sich retten lassen. &’nd sich nicht so viele Gedanken machen zu muessen.

Manchmal fuehle ich mich ausgebrannt. Manchmal habe ich Angst wieder in die Depression zu fallen. Manchmal wuensche ich mir, dass es jemanden gibt, den ich als Held betrachten kann.

Es gab eine Person, die mich durchschauen konnte. Die mir sofort ansehen konnte wie ich mich fuehle. Eine Person, von der ich mich verstanden fuehlte &’nd auch mal meine Fassade fallen lassen konnte. Die Fassade, die inzwischen perfekt geworden ist.

I really miss the times, when he was there for me </3.

&'nd ya, ich schreibe es zu Ende waehrend ich in einer Disko sitze xD.

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